29. Januar 2015

Warum ein Sichtschutz im Bad ganz schön hilfreich sein kann


Wenn man ein Haus baut, muss man an so vieles denken: Wo kommt welcher Lichtschalter hin, damit man nachts nicht im Dunkeln durchs Haus laufen muss? Wie lang ist das Kabel des Staubsaugers und in welchem Abstand müssen dann die Steckdosen zueinander liegen? Sollten wir zusätzlich zu den normalen Fenstern Dachfenster für mehr Licht in den Zimmern einbauen lassen? Brauchen wir diesen ominösen Druckdifferenzschalter, wenn wir einen Kamin haben? ...

Nun ist es so, dass wir im Vorfeld schon sehr gut geplant haben. Unser Architekt behauptet sogar penibel. Was wir jedoch nicht berücksichtigt haben, war ein Sichtschutz fürs Dachfenster in unserem Bad. Zugegeben - gedacht haben wir daran. Aber die Idee verworfen, weil ... Ja, weil
es ein Dachfenster ist und uns da oben eh keiner reingucken kann.


Soweit die Theorie. In der Praxis, sprich nach dem Einzug, war relativ schnell klar: Es muss ein Sichtschutz her. Zumindest wenn man unbeobachtet aus der Dusche kommen will. Oder dem Nachbarn nicht Zähne putzend einen Guten-Morgen-Gruß winken will. Nach etwas Recherche im Netz haben wir uns für ein weißes Rollo von Velux* entschieden. Das konnten wir ohne Probleme nachrüsten, passt perfekt zu unserem Dachfenster und hält im Sommer die Sonne ab.


Seitdem können wir im Bad nackig Samba tanzen - wenn wir das wollten. Und bevor ihr dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf bekommt, höre ich ganz schnell auf. ;-)
xx
Jenny


* Dieser Post ist in Kooperation mit Veluxshop entstanden.

26. Januar 2015

Ein Wiedersehen mit Expose von SUPERGRAU beim Black Monday #44


Bevor ich mich für den Rest des Abends in mein Zimmer verkrümele, um all die Heimlichkeiten für die Geburtstagsparty des kleinen Mannes vorzubereiten, muss ich unbedingt etwas zeigen. Ich hatte vergangenen Freitag auf der imm in Köln ein wunderbares Wiedersehen mit meinem Lieblingswandbord von SUPERGRAU. Letztes Jahr habe ich hier schon einmal über "Expose" geschrieben. Das Wiedersehen hat gezeigt: meine Begeisterung ist ungebrochen.


Habt ihr auch so Lieblingsmöbel oder Dekostücke, um die ihr immer wieder herumschleicht? Schreibt mal!
xx
Jenny



22. Januar 2015

Selbstgemachtes Knuspermüsli mit Cranberries, Haselnüssen und Zimt


Im Moment gibt es mir mir meistens Porridge zum Frühstück (hier gibt's mein "Geheimrezept"). Bei den Temperaturen draußen brauche ich morgens einfach etwas Warmes im Bauch. Um etwas Abwechslung auf den Frühstückstisch zu haben, schmeiße ich aber ab und zu den Ofen an und mache uns ein Knuspermüsli. Mit allem, was gerade so an Trockenobst und Kernen im Haus ist. Am liebsten - neben einem zartbitteren Schokomüsli - mag ich mein Granola mit Zimt und Cranberries. Es ist wirklich superleicht zu machen.


Das kommt rein:
350 Gramm kernige Haferflocken
100 Gramm Mandelblättchen
100 Gramm getrocknete Cranberries (bei Bedarf etwas kleinhacken)
150 Gramm flüssigen Honig
50 Gramm gehackte Haselnüsse
50 Gramm schwarzer Sesam
6 Esslöffel Öl (am besten geschmacksneutrales)
3 Teelöffel Zimt

Und so wird's gemacht:
Alle Zutaten - bis auf die Cranberries - in einer großen Schüssel gut vermischen und danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Bei 180 Grad (Einstellung Ober- und Unterhitze wählen) etwa 20 Minuten im Ofen backen. Dabei alle sieben Minuten wenden. Nach dem Abkühlen die Cranberries mit dem Müsli mischen und alles in ein großes Weckglas füllen.


Das Knuspermüsli mag ich besonders gerne mit Vanillequark. Das gibt es bei uns am Wochenende auch schon mal als kleinen Snack um die Mittagszeit herum.
Was ist denn euer Lieblingsmüsli?
xx
Jenny


19. Januar 2015

Nicht ohne meine Brille beim Black Monday #43


Hallo, ich bin Jenny und fast blind.

Sollte mein Mann mich jemals loswerden wollen, muss er mir einfach nur meine Sehhilfen wegnehmen und mich im Wald aussetzen. Ich würde nie, nie nach Hause finden. Fehlender Orientierungssinn und minus sieben Dioptrien vertragen sich einfach nicht.


Ohne Kontaktlinsen und Brille bin ich also verloren. Und das seit meinem siebten Lebensjahr. Meiner Klassenlehrerin (Hallo Frau Wanitschka!) ist damals aufgefallen, dass mit meinen Augen etwas nicht stimmt. Ich habe einfach nie die Matheaufgaben gerechnet, die an der Tafel standen. Kein Wunder! Der erste Augenarztbesuch ergab ... minus 1,5 Dioptrien.

Was folgte waren diverse formschöne Kassengestelle. Inklusive dicksten Gläsern - aus Glas. Und kennt jemand noch diese tollen Sportbrillen? In silber. Mit zwei Bügeln, die sich flexibel um die Ohren legten. Wahnsinnig gedrückt haben die - erst recht, wenn bei Völkerball ein Ball drauf donnerte. Mit 14 kam für mich die Erlösung in Form von Kontaktlinsen (dass gleichzeitig der Horror in Gestalt einer festen Zahnspange begann, ist eine andere Geschichte). Öffentlich habe ich dann ganz lange keine Brille mehr getragen.

Dabei waren in den letzten Jahren durchaus schöne Brillen dabei. Von der Form her bin ich schon ganz lange den eckigen Modellen treu. Also lange bevor die "Bloggerbrillen" den Siegeszug antraten. ;-) Anfangs in dunkelbraun, aber nun schon seit vielen Jahren in schwarz.

Diese Brille ist mein aktuelles Modell. Es ist von Burberry. Wenn schon der Trenchcoat nicht drin ist, trage ich das Karo eben auf der Nase. Da ich momentan ein bisschen Probleme mit meinen Kontaktlinsen habe, nutze ich die Brille nicht nur für den Weg vom Schlafzimmer ins Bad, sondern lasse sie den ganzen Tag auf.


Woran ich mich beim Brilletragen aber nie gewöhnen werde:

  • das ständige Putzen
  • das kleine Stückchen fehlendes Sichtfeld nach hinten, das man mit Linsen noch hat, aber mit Brille nicht. Bei minus sieben fällt das echt auf ...
  • das Beschlagen, wenn man aus der Kälte in einen warmen Raum kommt
  • das Rutschen, wenn man beim Yoga den herabschauenden Hund macht
  • die Wasserspritzer auf dem Glas, wenn man durch den Regen läuft (Weil der Schirm natürlich zu Hause liegt. Oder im Auto. Oder ...)
  • das Wimpern tuschen am Morgen - sozusagen im Blindflug.
  • dass man keine coole Sonnenbrille tragen kann.

Also wenn jemandem dafür irgendeine Abhilfe einfällt ...
Einen guten Start in die Woche!
xx
Jenny


16. Januar 2015

Krusning-Lampe von Sigga Heimis


Darf ich vorstellen? Das ist Krusning. Krusning ist schwedisch und heißt soviel wie Welle. Wenn man sich dieses Schmuckstück von Lampe anschaut, macht das auch Sinn. Schön aufgeflufft kommt sie daher. Designt wurde sie von Sigga Heimis. Aber eigentlich ... ja eigentlich kann sich jeder seine Lampe selbst designen, denn das Auffluffen des Papiers muss man schon selbst übernehmen. Also besonders gut geeignet für erprobte Pompombastler.

Wo es die Lampe gibt? Bei Ikea. Ab Februar. Für nicht ganz 15 Euro.

Viel Spaß beim Shoppen!
xx
Jenny