16. April 2014

Ei, Ei, Ei. Ein selbstgemachter Eierlikör.


Einmal im Jahr mache ich Eierlikör. Und das ist an Ostern.

Ich bin ja nicht so der Eierlikörtrinker. Ich mag beim Snowboarden auf der Hütte gerne mal ein Schneegestöber oder einen Bombardino. Kennt ihr das? Ein warmgemachter Eierlikör mit fetter Schlagsahne drauf. Mhhh ... Aber sonst ist hier eher mein Mann der Liebhaber des zartgelben Gesöffs. Und nur für ihn mache ich einmal im Jahr zwei Flaschen, die dann Ostern manchmal gar nicht mehr erleben.

Habt ihr Lust auf mein absolut simples und gelingsicheres Rezept? Vielleicht braucht ihr ja noch ein Mitbringsel für den Osterbrunch. Oder habt auch einen Eierlikörliebhaber zu Hause, den ihr überraschen wollt. Na dann!

Für etwa 1,5 Liter von meinem selbstgemachten Eierlikör braucht ihr:
10 sehr frische (Bio)Eigelb
200 Gramm Puderzucker
400 Gramm Sahne
200 Milliliter Rum (oder Klaren)
2 Vanilleschoten

Und so macht ihr den Eierlikör:
Eigelbe und Puderzucker mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine etwa 10 Minuten lang rühren. Ja, ihr lest richtig: 10 Minuten. Und es wird noch besser! Dann die Sahne zugeben und weitere 5 Minuten rühren. Liebe Handmixer-Benutzer: haltet durch, es lohnt sich! Ihr könnt ja nebenbei auf dem iPad in Blogs stöbern, YouTube-Tutorials ansehen, Klatsch und Tratsch auf bunte.de lesen ... Die Vanilleschoten auskratzen und das Mark zum Eier-Zucker-Sahne Gemisch geben. Alkohol zugießen und weitere 5 Minuten rühren.

So, nun habt ihr was gegen den Tantenschlabber an den Armen gemacht und könnt euch gleich mit dem ersten Gläschen belohnen. Und? Lecker, was? Jetzt noch in schöne Flaschen abfüllen und im Kühlschrank lagern.


Stilecht serviert wird der Eierlikör in Waffelbechern. Oder Schokobechern. Oder flachen Schnapsgläsern. Nie in tiefen. Da kommt nämlich die Zunge nicht rein und es bleibt zuviel von dem zarten Gebräu am Glas kleben. Und wir wollen ja nix verschwenden von dem guten Likör.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen.
Ihr probiert den Eierlikör doch mal aus, oder?
xx
Jenny

PS: Und was ihr mit 10 Eiweiß macht, zeige ich euch auch bald! *verschwörerischesaugenzwinkern*

14. April 2014

Ein schlichter Osterstrauß in schwarz-weiß beim Black Monday #26


Hatte ich schon mal erwähnt, wie glücklich ich mit unserer schwarzen Wand im Wohnzimmer bin? Wahrscheinlich schon. Das ein oder andere Mal. Oder öfter. Es kommt einfach alles viel besser zur Geltung vor der dunklen Farbe (und der Fernseher, der ebenfalls an der Wand hängt, fällt gar nicht mehr so ins Auge). Also wer mit dem Gedanken spielt eine Wand so richtig dunkel zu streichen und sich bisher nicht durchringen konnte: Unbedingt machen!

Im Moment hat ein einzelner Apfelzweig seinen großen Auftritt vor der schwarzen Wand. Weil ihm die Blüten nicht genug waren, hat er sich ein wenig aufgehübscht. Mit schwarz-weiß gestreiften Eiern.


Kurz hat er auch mal seinem Kollegen mit den weißen Eiern Platz gemacht. Der steht sonst auf unserem Esstisch - zusammen mit den Zutaten vom Urban Jungle Bloggers-Osterstyling (klick!).


Mal sehen, ob es dem Osterhasen gefällt. Gefällt's euch?
xx
Jenny

9. April 2014

Das Genuss Werk in Zell am See


Es gibt Restaurants - und es gibt Läden wie das Steiners Genuss Werk in Zell am See. Wo man sich sofort willkommen fühlt und umsorgt wird ohne, dass es aufdringlich wirkt. Wo man staunend am Tisch sitzt und tausend Dinge entdeckt, die von so viel Liebe und Herzblut zeugen. Und wo man - was ja nicht ganz unwichtig ist - unfassbar lecker essen kann.


Entdeckt habe ich das Restaurant von Andreas Bernsteiner von der Gondel des CityXpress' aus. Die weiße Fassade mit der schwarzen Typo ist mir sofort ins Auge gesprungen. Und als ich die Karte gelesen habe - die übrigens ebenfalls wunderbar gestaltet ist -, wurde noch für den gleichen Abend ein Tisch reserviert. Oder wie hättet ihr auf gebratenen Winterkabeljau auf Ragout von Shrimps, Jungzwiebeln, Coktailtomaten und Bärlauch; Genusswerkburger aus faschiertem Hirschfleisch mit zweierlei Erdäpfeln und Wachtelspiegelei oder Goldbrasse aus dem Ofen mit Kräutern, Tomaten und gegrillter Polenta reagiert?


Das Haus aus Ziegelsteinen ist eine alte Gerberei und wurde mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet. Besonderes Schmankerl im Genuss Werk: Im Erdgeschoss kann man an der Bar sitzend einen Blick auf das kleine Kraftwerk werfen, dass seit den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts fleißig Strom erzeugt. Und statt in einem Weinkeller werden die guten Tropfen in einem kleinen Raum direkt hinter der Eingangstür gelagert. Das Besondere: Der Boden besteht aus Glas und darunter fließt der Bach und zeigt seine ganze Wasserkraft.






Also, wenn ihr demnächst in Zell am See vorbeikommt: Das Genusswerk kann ich wirklich empfehlen! Und lasst bitte Platz für den Nachtisch und berichtet, wie er so war. Denn ich konnte leider, leider den gebratenen Vanille-Whisky-Pudding mit Chilli-Kirsch-Ragout nicht probieren, weil ich nach meiner Goldbrasse einfach nur pappsatt und glücklich war.

xx
Jenny

6. April 2014

Bin im Garten. Und drei Songs zum Sonntag #18


Meine lieben Follower auf Instagram (klick!) haben es schon gesehen: Bei uns im Garten sind derzeit Großkampftage. Hier sieht's aus, wie im Gartencenter. Spaten, Schippen, Gartenerde, Rindenmulch ... Gar kein Problem, wir haben alles im Angebot, denn 130 Lavendelpflanzen und 80 Hainbuchen warten darauf in die Erde zu kommen. Die Hälfte ist geschafft (was meine Muskeln mich dankenswerterweise herrlich spüren lassen), heute folgt der Rest.

Als Motivation - und um die Rasenmäher der Nachbarn zu übertönen ;-) - immer in Pflanznähe ist mein Telefon und die diversen Playlists. Für die Gartenarbeit bewährt hat sich dieser Song. Oder dieser und dieser.

In diesem Sinne: Ich bin im Garten. Und ihr so?
xx
Jenny

3. April 2014

Weiße Ostern. Ein neues Styling für die Urban Jungle Bloggers


Die Februaraufgabe für die Urban Jungle Bloggers hat mir richtig Spaß gemacht (meine drei Stylings gibt's hier zum Anschauen und Lesen) und die Myrte lebt sogar noch. Deshalb war ich sehr gespannt auf die Aufgabe im März.

"Let's celebrate Spring: Green Spring/Easter Styling."

Ich bin ja kein Freund von großartiger Osterdeko, habe - trotz Kind - bisher keine Eier ausgeblasen und bunt bemalt und Korkenzieherweide finde ich irgendwie retro (im schlechten Sinne). Mir reichen ein paar weiße Eier, ein paar blühende Apfelzweige, weiße Tulpen, vielleicht ein paar Federn und dann ist gut.

Deshalb ist auch mein Oster-Styling für die Urban Jungle Bloggers sehr schlicht ausgefallen.


Eine Sukkulente (übrigens ein Weihnachtsgeschenk von meinem Friseur), ein Hauch Marmor, weiße Eier und meine neuen Vasen von Ib Laurson*. Die kleine "Wimpelkette" habe ich übrigens aus derselben Folie wie die Osterkarten von hier gemacht. Einfach Kreise ausgestanzt, auf Garn geklebt und fertig.


Ich finde, Ostern kann kommen.
xx
Jenny


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