21. Oktober 2014

Etwas Graues von Ferm Living


Dieses Grau.

Das Gefühl von Herbst. Kühl. Und doch warm.

Vorfreude auf das, was kommt. Dicke Decken. Knisterndes Kaminfeuer. Weiche Wollsocken. Schnurrender Kater. Heiße Schokolade. Pfeifender Wind. Erste Heimlichkeiten. Alberne Filme. Raschelnde Blätter. Schmelzender Käse. Zäher Nebel. Dicke Bücher. Plätschernde Zeit.

Bilder via Ferm Living


Ich mag das, wenn Bilder Bilder im Kopf entstehen lassen.
Woran denkt ihr bei diesem Grau?
xx
Jenny


13. Oktober 2014

Schwarze Schränke beim Black Monday #38


Es gab mal eine Zeit in den Neunzigerjahren, da waren schwarze Schränke total in. Nicht nur Schränke gingen in den Möbelhäusern weg wie warme Semmeln. Nein - ganze Schrankwände wurden verkauft.

Das schwarz wurde damals gerne mit einem zarten Lilaton kombiniert. In die Schrankwand kamen dann so Dinge wie die guten (!) Gläser, die dann fröhlich Staub ansetzten. Ach ja, auch Plüschtiere wurden gerne zur Schau gestellt. Also ich hatte ja nie so eine Schrankwand, aber man munkelt, dass es in unserem Haus jemanden gibt, der so ein Monstrum sein eigen nannte - und schwer stolz darauf war.


Gottseidank leben wir jetzt in 2014 - fast '15 - und die Zeiten der schwarzen Schrankwände sind vorbei. Die der schwarzen Schränke allerdings nicht. Die von House Doctor habe ich auf der Tendence entdeckt. Mir gefallen sie wirklich sehr. Wenn ich wüsste, wohin mit so einem großen Exemplar, wäre sicher schon einer hier eingezogen. Im Moment bin ich auf der Suche nach einem etwas kleineren schwarzen Schrank für unser Gäste-Bad. Dort könnten wir Stauraum gebrauchen.


Dieser hier von IbLaursen kommt schon nah ran, an das was wir brauchen. Halb so hoch müsste er sein. Ich halte auch schon seit Ewigkeiten auf dem Flohmarkt Ausschau, doch bisher hatte ich kein Glück. Ich bleib dran.

Drückt mir die Daumen!
xx
Jenny

8. Oktober 2014

Mein Lieblingsfrühstückrezept - und VI(P)Ps auf meinem Tisch


Eines der untrüglichen Zeichen, dass es nun wirklich auf die kalten Jahreszeiten zugeht? Mein Bauch verlangt zum Frühstück nicht mehr nach Naturjoghurt mit frischem Obst (ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich die Weinbergpfirsiche vermisse. Und die Beeren. Und ...). Nein, jetzt will mein Bauch morgens etwas Warmes.

Also stocke alle Jahre wieder so um den Oktober herum die Haferflockenvorräte auf, denn es wird Zeit für Porridge. Oder "Pampe", wie mein Mann liebevoll zu dem - zugegeben - nicht ganz so appetitlich aussehenden Frühstücksbrei sagt. Ihn kann man mit diesem Frühstück jagen, aber ich rechne ihm hoch an, dass er mir und dem kleinen Mann den warmen Brei trotzdem am Wochenende zum Frühstück zaubert.


Im Moment essen wir unser Porridge am liebsten aus unseren neuen Müslischalen von Vipp*. Die passen genau zu dem Bauchgefühl, das nach etwas Warmen verlangt. Denn die Oberfläche der Schalen und Becher sind von Hand poliert, sodass sie sich samtweich anfassen. Da kann man sich schon mal selbst beim Streicheln seiner Teetasse erwischen. ;-)

Habt ihr Lust auf mein persönliches Porridge-Rezept? Das teile ich sehr gerne. Die Menge reicht übrigens für eine Person, für mehr einfach alles verdoppeln oder verdreifachen.


Ich bin gespannt, was ihr zum Porridge sagt.
Schmeckt euch der Haferflockenbrei oder ist er für euch zum Davonlaufen?
Erzählt mal!
xx
Jenny


*Das Frühstücksset wurde mir von Vipp zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist meine eigene.

30. September 2014

Tschüss September! Schön war's!


Hach September, schön war's mit dir.

Du hast mich Verschnaufen lassen. Nicht nur etwas, sondern ganz schön viel. Drei Wochen Auszeit vom Job. Zeit war es. Nicht mehr an Abgabetermine denken, sondern nur die Frage "Was machen wir heute?" Und dann feststellen: Manchmal ist "nichts" einfach perfekt.


Zeit füreinander haben. Richtig. Intensiv. Ohne das Genervtsein aus dem Alltag. Ohne Pflichten. Neue Dinge zusammen erleben. Als Familie. Manchmal die Zweisamkeit vermissen. Aber glücklich sein, dass man zu Dritt ist. Und dann Tränen in den Augen haben, als der erste Milchzahn geht.


Heimkommen und sich wohl fühlen. Den Herbst willkommen heißen mit dem ersten Kaminfeuer. Kuscheldecken vorkramen. Kerzen anzünden. Kürbisse kaufen.

So kann es weiter gehen.
xx
Jenny